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Rock im Park 2010 [Update 2010-06-16]
Kumpels und ich waren dieses Jahr bei Rock im Park 2010. Das Festival war der Hammer. Nicht nur die Musik, sondern auch die Leute und alles drum herum. Wir hatten so verdammt viel Spaß und haben uns diverse Bands angeschaut. Das Wetter war spitze, teilweise aber einfach zu heiß.

Mittwoch:
Ankunft um ca. 20:30 Uhr. Wir konnten uns noch nicht auf den RiP Parkplatz stellen weil der erst am Donnerstag um 7 Uhr früh aufmacht. Mussten uns dann mit einem alternativen Parkplatz zufrieden geben. Auf dem hatten sich bereits sehr viele RiP Besucher niedergelassen. Also erstmal Stühle raus, Bier auf und Musik an. Gleich mal einen Passauer kennengelernt der sich gerne Böhse Onkelz anhörte (wir hatten die Band gerade im Player). Dann noch mit ein paar netten Mädels was getrunken und dann ab ins Auto schlafen.

Donnerstag:
Um 5 Uhr wurden alle wach. Mehr oder weniger nüchtern. Den Fahrern ging es gut, die hatten sich am Tag zuvor zurück gehalten. Raus aus dem Parkplatz und ab zum RiP Platz. Wir standen sage und schreibe 4 Stunden im Stau. Zu dem Zeitpunkt hatte es noch geregnet. Endlich angekommen sind wir ab zum Zeltplatz. Zelte aufgebaut und dann erstmal hinsetzen und was trinken. Langsam hörte es auf zu regnen und die Sonne kam raus. Haben uns bis Abends die Zeit vertrieben, dann ab zu Turbostaat. Die waren garnicht mal so schlecht aber wir haben ja auf Rage Against the Machine gewartet. Endlich kam RAtM auf die Bühne. Es war genial. Die Stimmung war so super und der Sound einfach Fett. Es wurde dauernd mitgesungen. Als RAtM aufgehört hatte, ging es ab zum Zeltplatz. Dort haben wir dann 2 Österreicher in weißen Anzügen getroffen. Die waren echt super gelaunt und haben mit uns noch richtig Stimmung am Campingplatz gemacht. Irgendwann gings dann ins Bett.

Freitag:
Um 9 Uhr früh aufgestanden und erstmal Zähne geputzt. Noch bisschen Party mit den Österreichern gemacht. Meine anderen Leute hatten noch geschlafen. Irgendwann waren dann alle wach und die Sonne strahlte wieder. Wir sind dann irgendwann los zu Bullet for my Valentine. Danach kam In Extremo. Dann Top Band Rise Against. Die waren richtig super. Wir hatten uns aber kurzzeitig alle getrennt da es einem von uns nicht gut ging. Den wollten wir zum Sanitäterzelt bringen, allerdings teilte sich die Gruppe immer mehr bis jeder nurnoch alleine rumgelaufen ist. Mit der Sucherei habe ich gleich noch das Pogen verbunden. Rise Against hat einfach dazu richtig Laune gemacht. Später konnte ich dann einige von den Anderen wieder finden. Genau richtig zu Hero of War. Als sich dann der Großteil der Gruppe wieder versammelt hat kamm dann der krönende Abschluss. Rammstein kam auf die Bühne. Was für eine Show. Einem ist ja die Pyrotechnik von Rammstein konzerten bekannt aber dass die bei RiP auch sowas in dem Format hinlegen hätte ich nicht gedacht. Es war einfach der Hammer. Später fuhr dann noch ein Mitglied der Band mit dem Schlauchbot über das Publikum. Als dann die Band aufhörte ging es wieder ab zum Zeltplatz. Der verkehr war stockend also haben wir eine Bolognese durch die Fußwege gemacht. Hat zumindest etwas geholfen. Am Zelt angekommen wurde natürlich wieder Party gemacht und dabei eine nette junge Dame kennengelernt.

Samstag:
Wiedermal früh aufgestande. Ich kann irgendwie nichtmehr so richtig lange schlafen. Die Sonne war der Wahnsinn. Man konnte sich nur im Schatten aufhalten. Wir gingen dann später trotzdem zu Airbourne und haben zumindest noch einen Teil von Slash angehört. Der Großteil der Gruppe ist dann allerdings zum Zelt gegangen. Man konnte diese Hitze einfach nicht aushalten. Wir haben uns am Zeltplatz trotzdem noch gut amüsieren können. Später gegen 20:45 Uhr sind wir aber wieder losgelaufen. Wir wollten uns Sportfreunde Stiller anhören. Es hat sich richtig gelohnt. Die Band spielte unplugged und es war der Wahnsinn. Ich würde mal sagen es war eine super Abwechslung die wir einfach mal gebraucht hatten. Wir wollten uns hinterher eigentlich Broilers anschauen und danach Hammerfall allerdings wurde aus Platzmangel niemand mehr in die Clubstage reingelassen. Also zurück zum Zeltplatz und natürlich noch etwas Stimmung gemacht.

Sonntag:
Der letzte Tag. Der Samstag war etwas heftig, da sind wir erst gegen 6 Uhr Sonntag früh ins Bett, deshalb bin ich erst um 9:30 Uhr aufgestanden. Unsere österreichischen Freunde waren auch schon wieder auf. Etwas später kamen dann alle zu sich. Es war der letzte Tag und wir haben uns alle zurückgehalten. Wassertrinken war angesagt. Zudem war auch noch die Sonne schlimmer als in den anderen Tagen zuvor. Schlecht war noch, dass bei allen langsam das Geld knapp wurde. Also mussten wir zusehen, dass wir sparsam mit den getränken umgehen. Erstmal das Zelt zusammengepackt und dann ab zur ersten Band. Bei Lamb of God sind wir dann an der Alterna Stage angekommen. Ich muss sagen, die Band entspricht nicht so richtig meinem Musikgeschmack. Zusätzlich machte uns allen noch die Sonne zuschaffen. Dann endlich Stone Sour. Richtig geile Band die ich mir immer wieder mal gerne anhöre. Wir mussten aber dann mitten drin abbrechen und haben uns ein schattiges Plätzchen gesucht. Sind dann aber zu 30 Seconds To Mars. Hier fanden sich viele (wahrscheinlich von der Hitze) genervte Leute. Deshalb war die Stimmung nicht so das wahre im Publikum. Der Sänger von 30 Seconds to Mars schaffte es allerdings, dass die Menge doch noch tobte. Er rannte durch die Menge und kletterte an einem Gerüst hoch. Die Menge war außer sich. Später holte er dann noch mehrere Leute aus dem Publikum auf die Bühne und die Party ging weiter. Nach der Band ging es dann wieder zur Alterna Stage. Volbeat drehte dort auf. Die Stimmung war allerdings bei uns allen etwas Niedergeschlagen. Alle Gliedmaßen bereiteten mittlerweile schmerzen. Zudem hatte sich einer unserer Fahrer eine Verletzung am Fuß geholt. Wir beschlossen also vorzeitig heim zu gehen. Da passierte es dann. 500 m vor unserem Parkplatz fing es an zu stürmen. Am Hang beim See hatte es mit voller Wucht ein Zelt umgerissen. Überall flogen die Zeltplanen durch die Gegend. Man musste aufpassen, dass man keinen Dreck oder Asche in die Augen bekommt. Es hatte also auch eine gute Seite, dass wir abgebrochen hatten. Zuhause angekommen gings erstmal unter die Dusche und dann ab ins Bett.

Eindruck von RiP:
Hammer Festival. Es hat sich gelohnt, bin aber tortzdem glücklich dass es vorbei ist. Aber das sind Erinnerung die man nicht vergisst. Man sollte es schonmal machen alleine schon der Erfahrung wegen. Ich rate allerdings nicht ohne folgenden Gegenstände zu gehen falls man dort übernachtet:
Klopapier, Stuhl, mehr als 2 verschiedene Nahrungsmittel und halt alles, was man sonst auch so mitnimmt (Zelt, Alkohol, Musik etc.).

Mal sehen, wenn die richtigen Leute auch wieder bereit dazu sind, gehts vielleicht nächstes Jahr wieder zu RiP.

Videos:
Scheissgelaber um 2 Uhr früh
Du bist die Sonne
Bilder


Ich grüsse Caro, Lisbeth, Hannes, Basti, Phil, Patti, Robbie, Bernd, Bias, die Prinzessin und alle anderen RiP 2010 Besucher

Special Greetings natürlich an Tommy der mich in seinem Zelt mit hat schlafen lassen!

Anmerkung: Bilder und mehr Videos folgen

Update: Bilder und Videos sind jetzt oben
Kommentar von Tommy
vergess mich halt:(
Kommentar von frisch
Sorry... Dafür biste jetzt extra nochmal mit drin! :D
Kommentar von Matze
Wo bleiben denn die Bilder?
Kommentar von Tommy
danke:)

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